Ab Januar 2024 entfällt für Kenia die Visumpflicht für alle internationalen Besucher. Präsident William Ruto verkündete diese Maßnahme, um das Land als wichtiges internationales Drehkreuz für Reisen und Tourismus zu positionieren.
Das traditionelle Visumverfahren wurde durch die elektronische Reisegenehmigung (eTA) ersetzt. Diese digitale Plattform automatisiert die Einreisekontrolle und bietet Reisenden ein schnelleres und effizienteres Erlebnis.
Diese Politik steht im Einklang mit den Zielen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA). Präsident Ruto hatte sich zuvor zur visafreien Einreise für afrikanische Staatsbürger verpflichtet, um die regionale Zusammenarbeit und die kontinentale Integration zu stärken.
Die Beseitigung von Reisebeschränkungen soll den Tourismussektor ankurbeln. Kenia erwartet einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen an seiner Küste und bei Wildtiersafaris, was das nationale Wirtschaftswachstum fördern soll.
Mit der Aufhebung der Einreisebeschränkungen bekräftigt Kenia sein Engagement für globale Gastfreundschaft. Die Initiative soll den kulturellen Austausch fördern und das Land als zugängliches Reiseziel für alle etablieren.
Das eTA-System bietet drei wesentliche Vorteile:
Ab Januar 2024 müssen Reisende eine elektronische Reisegenehmigung (eTA) gegen eine Gebühr von 30 US-Dollar (ca. 4.500 Kenia-Schilling ) beantragen. Dies ersetzt die bisherige Visumpflicht und soll die Grenzkontrollen vereinfachen und gleichzeitig die Staatseinnahmen sichern.
Im Amtsblatt vom November 2023 wurden die genauen Kosten für verschiedene Eintrittsarten aufgeführt:
Weitere spezielle Gebühren umfassen:
Die Strategie konzentriert sich auf zwei Hauptziele:
Der Erfolg hängt von der Berücksichtigung dreier entscheidender Bereiche ab:
Internationale Beobachter sehen den Schritt als innovativ an, betonen aber die Notwendigkeit einer disziplinierten Umsetzung und robuster Sicherheitsprotokolle, um den Übergang effektiv zu gestalten.
Der kenianische Reiseveranstalterverband prognostiziert für 2024 höhere Ankünfte als vor der Pandemie. Die Regierung verbessert derzeit ihre Serviceleistungen, um dem erwarteten Tourismusanstieg gerecht zu werden.
Mit dem Übergang Kenias zu einem visafreien Modell bekräftigt das Land seine Absicht, den Kontinent in Bezug auf globale Erreichbarkeit und internationalen Handel anzuführen.