Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Reisenden, die nach Kenia einreisen, die IMEI-Nummern ihrer Mobilgeräte der kenianischen Steuerbehörde (KRA) melden. Diese Maßnahme zielt auf die Einhaltung der Steuervorschriften ab, bekämpft den Graumarkt für Elektronik und sichert das nationale Mobilfunknetz.
Die IMEI (International Mobile Equipment Identity) ist ein eindeutiger 15-stelliger Code, der jedem Mobilgerät zugewiesen wird. Sie identifiziert Hersteller, Modell und technische Spezifikationen. Die Kommunikationsbehörde (CA) verwendet ein Geräteidentitätsregister (EIR), um legitime Geräte zuzulassen und illegale oder gefälschte Hardware aus den lokalen Netzen fernzuhalten.
Die kenianische Steuerbehörde (KRA) und die kenianische Steuerbehörde (CA) haben dieses Mandat zur Regulierung von Geräteimporten und zur Durchsetzung der Steuergesetze entwickelt. Durch die Überwachung von Geräten an der Grenze will Kenia den Verkauf schädlicher Elektronik verhindern und sicherstellen, dass alle ins Land eingeführten Geräte legal erfasst und für Verbraucher sicher sind.
Die KRA hat die Registrierungsprotokolle in drei spezifische Gruppen eingeteilt:
Anforderungen an Reisende
Besucher müssen die IMEI-Nummer jedes mitgeführten Mobilgeräts angeben. Dies erfolgt bei der Einreise über das Passagierdeklarationsformular F88. Jedes Gerät muss einzeln erfasst werden, um den gesetzlichen Einreisebestimmungen zu entsprechen.
Anforderungen an Importeure
Gewerbliche Unternehmen müssen ihren gesamten Warenbestand im KRA-Zollportal registrieren. Die Registrierung muss das Gerätemodell, die Menge und die jeweilige IMEI-Nummer enthalten. Importeure benötigen außerdem vor der Zollabfertigung eine Genehmigung der kalifornischen Zollbehörde (CA).
Anforderungen an lokale Montagebetriebe und Hersteller
Inländische Hersteller müssen die IMEI-Nummer jedes für den kenianischen Markt produzierten Geräts im Zollportal registrieren. Diese Überprüfung muss erfolgen, bevor die Produkte an die Händler ausgeliefert werden.
Mobilgeräte unterliegen gemäß dem Zollverwaltungsgesetz der Ostafrikanischen Gemeinschaft (2004) den Einfuhrbeschränkungen. Zuwiderhandlungen können folgende Konsequenzen haben:
Die KRA wird voraussichtlich vor der Frist im Januar digitale Handbücher und aktualisierte Einreichungslinks veröffentlichen. Interessierte sollten die offiziellen Websites der KRA und der CA regelmäßig auf Verfahrensaktualisierungen überprüfen.
Kenias IMEI-Registrierungspolitik zielt auf die Modernisierung des digitalen Marktes ab. Durch die Förderung von Transparenz gegenüber Reisenden, Importeuren und Herstellern will die Regierung Produktfälschungen bekämpfen und einen fairen Steuerbeitrag zur nationalen Wirtschaft sicherstellen.